Thursday, July 31, 2008
Qualit?tssicherungsstudie zum Magenkarzinom in Deutschland
Zusammenfassung Die sich mit dem wissenschaftlichen Erkenntniszuwachs und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen st?ndig wandelnden Voraussetzungen für medizinische Behandlungsabl?ufe haben in den letzen Jahren das Interesse an der Ergebnisqualit?t dieser Prozesse unter klinischen Alltagsbedingungen verst?rkt. Im Hinblick auf die Entwicklung der chirurgischen Therapie des Magenkarzinoms liegen in Deutschland zwei prospektive multizentrische Beobachtungsstudien vor, die Deutsche Magenkarzinomstudie (GGCS ’92) und die Qualit?tssicherungsstudie der Ostdeutschen Arbeitsgruppe für Qualit?tssicherung und regionale Entwicklung in der Chirurgie e.V. (EGGCS ’02). Aufgrund des Studiendesigns sind die beiden Untersuchungen gut vergleichbar. Insgesamt konnte im Vergleich mit der GGCS ‘92 eine Verbesserung der peri- und frühpostoperativen Behandlungsqualit?t des Magenkarzinoms in den zwischen den Studien liegenden 12 Jahren konstatiert werden. Die onkologischen Langzeitergebnisse sind jedoch für das gesamte Patientenkollektiv mit einer Fünfjahresüberlebenswahrscheinlichkeit von ca. 40% nach wie vor unbefriedigend. In den letzten Jahren hat sich zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass auch beim Magenkarzinom eine multimodale Therapie ein Weg zur Verbesserung dieser Resultate sein kann. Diese Entwicklungen waren der Anlass, die neue Qualit?tssicherungsstudie für Magenkarzinome zu initiieren. Bei der überarbeitung der Erfassungsb?gen wurde besonderer Wert auf die gegenüber 2002 detaillierte Erfassung der multimodalen Therapiekonzepte gelegt. Mit Hilfe der im Januar 2007 beschlossenen Unterstützung der Studie durch den Konvent der leitenden Krankenhauschirurgen sollte ein hoher Erfassungsgrad der bundesweit behandelten Magenkarzinome m?glich sein.
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