Monday, August 18, 2008

Radiogen bedingte Nebenwirkungen in der onkologischen Therapie

Zusammenfassung  Die Strahlentherapie hat einen festen Stellenwert in kurativen und palliativen Therapiekonzepten.. Hinsichtlich radiogener Sp?tnebenwirkungen ist bei der Strahlentherapie gyn?kologischer Malignome zum Teil ein jüngeres Alter zu beachten, da einige Tumorentit?ten mit Gendefekten verknüpft sind und somit schon in einem jüngeren Lebensalter auftreten (z. B. BRCA-1/2: in 5–10% der F?lle von Mammakarzinom und in 5% der Ovarialkarzinome). Die Auspr?gung akuter Nebenwirkungen ist abh?ngig vom bestrahlten Volumen, der Region, Gesamtdosis und Gesamtbehandlungszeit. Für das Auftreten sp?ter Nebenwirkungen ist zus?tzlich die Gr??e der Einzeldosis ein wesentlicher Faktor, w?hrend die Gesamtbehandlungszeit eine geringe Rolle spielt. Der Schweregrad der Nebenwirkungen erfolgt nach einem international anerkannten System das u. a. von der RTOG (Radiotherapy and Oncology Group) und der ESTRO (European Society of Radiation and Oncology) entwickelt wurde. Diese Systeme, CTC („common toxicity criteria“, akute Nebenwirkungen, und LENT/SOMA („late effects of normal tissues“, Sp?teffekte am Normalgewebe/“subjective, objective management analysis“, subjektive, objektive, therapiebedingte Kriterien, Analyseverfahren zur Beschreibung von Nebenwirkungen) haben sich zur Dokumentation bew?hrt und erm?glichen den Vergleich verschiedener Behandlungsverfahren.

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