Saturday, August 16, 2008
Nebenwirkungen der endokrinen Therapie beim Mammakarzinom
Zusammenfassung Endokrine Therapieoptionen haben beim rezeptorpositiven, d. h. östrogensensitiven Mammakarzinom einen hohen Stellenwert. Eingesetzt werden selektive Östrogenrezeptorhemmer, Antiöstrogene, Aromatasehemmer, Gestagene und GnRH-Agonisten. In der Regel werden diese langfristig eingesetzt, sodass deren Nebenwirkungsspektrum mit akuten und chronischen Begleiterscheinungen von großer Bedeutung ist. Aufgrund der antiendokrinen Wirkungsmechanismen stehen bei allen Substanzen in der Regel klimakterische Symptome sowie antiresorptive Effekte am Knochen (Zunahme des Frakturrisikos) im Vordergrund. In diesem Beitrag wird darüber hinaus auf weitere substanzspezifische unerwünschte Effekte eingegangen.
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